Volksbegehren

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Die Welt braucht mehr denn je eine neutrale Schweiz

Petition an Schweizer Regierung und Parlament

Die Sanktionen der USA und der EU gegen Russland schaffen einen Teufelskreis der Konfrontation und der Gewaélt. Eine Ausweitung des Konflikts wäre für den Frieden in Europa fatal. Es gibt keine Alternative zum Frieden und die Schweiz darf sich in keinem Fall an einer Massnahme beteiligen, welche die Spannungen zu verstärken droht.Ein neuer Krieg klopft an unsere Tür. Der Konflikt in der Ukraine ist ohne Zweifel dabei, sich aufgrund der massiven Einmischung ausländischer Mächte zu internationalisieren. In seiner jetzigen Entwicklung wiederholt er weitgehend die automatischen Mechanismen, die vor genau hundert Jahren zum ersten Weltkrieg geführt haben.
Unter der Fuchtel der Vereinigten Staaten wird von einem Teil der Weltregierungen eine Palette von Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese Massnahmen werden in der EU, aber auch in der Schweiz, von einer völlig einseitigen Berichterstattung begleitet. Sie kündigen auch explizit kriegerische Schritte an, wie zum Beispiel die Sendung von militärischen Beratern und Waffen an die Konfliktparteien, sowie eine Massierung militärischer Streitkräfte der NATO im Grenzbereich Russlands. Dieses Szenario wurde in der jüngsten Vergangenheit an anderen Krisenherden verwirklicht und hatte für die jeweils betroffene Bevölkerung kontraproduktive, ja verheerende Folgen. Kein einziges von der westlichen Koalition „befriedetes“ Land hat dadurch einen Vorteil errungen und mehrere davon versinken heute in Schutt und Asche.Dieser Interventionismus begünstigt lediglich die Waffenhändler und die Fanatiker, insbesondere im Nahen Osten.
Die jetzige Situation birgt ebenfalls das Risiko eines nuklearen Konflikts. 
Wie im August 1914 herrscht eine Bereitschaft zur Konfrontation und die Europäer laufen einmal mehr Gefahr, gegeneinander in Konflikt zu treten. Im besten Fall wird die den Kontinent trennende Mauer der Sanktionen dazu führen, dass die europäischen Nationen dauerhaft untereinander zerstritten sind. In einem solchen Kontext gibt es keine Alternative für den Frieden! Die Drohgebärden und das Säbelrasseln einer aussereuropäischen Weltmacht müssen dem Dialog weichen.
Unser Schicksal liegt in unseren eigenen Händen.
Als Bürger und Bewohner eines neutralen Landes rufen wir die politischen Verantwortlichen der Schweiz dazu auf, sich nicht an dieser Todesfahrt zu beteiligen. Die Zeit ist gekommen, Mut aufzubringen, sich keinen äusseren Diktaten zu beugen und unsere Verfassung sowie die Tradition unseres Landes ernst zu nehmen. Wir leben in Europa, wir sind eng mit unserer geographischen Umgebung verflochten und müssen uns im Rahmen unserer Möglichkeit um die Aufrechterhaltung des Friedens auf unserem Kontinent bemühen.
Die Schweiz ist der UNO mit der Hoffnung beigetreten, etwas zur Förderung des Friedens in der Welt beizutragen. Sie darf deshalb keine Sanktionen mittragen, die sowohl der UNO-Charta wie auch den Grundregeln der WTO – deren Sitz in der Schweiz ist - widersprechen und völkerrechtlich keine Legalität besitzen.Es ist weder ehrenhaft noch von Vorteil, sich an Manövern zu beteiligen, die auf Einschüchterung beruhen, zu Krieg führen und den Keim der Zerstörung unseres Landes in sich tragen.

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